Jährlich ist der 25. April der „Tag des Baumes“. Schon am 22. April wurde der „Baum des Jahres 2017“, die Gemeine Fichte (Picea abies) mit viel Publikum gepflanzt. Es ist der 30. Baum am Radweg zwischen Großbeeren und Birkenhain. Seit Jahren engagiert sich die Großbeerener Wählergemeinschaft FBB mit diesem Projekt. Trotz wiederholter Zerstörungen an der Beschilderung präsentiert sich diese Baumreihe als ein Lernort zum Thema Bäume.

Wie immer war die Pflanzaktion ein Treffen interessierter Bürger. Alles hatte Herr Behnke gut vorbereitet, so dass nach einem kurzen Grußwort und einem geblasenen
Musikstück der Baum fachmännisch in die Erde kam. Es wurde auch für einen sicheren Halt, Startdünger und Wasser gesorgt. Auf dem Foto ist der Baumspender und Pflanzer Mike Voigt zu sehen.
Und wie immer bekam der Baum eine Stele mit Informationen. Der Name des Baumes, der Name des Baumspenders und eine Kurzfassung zum Baum sind nachzulesen oder mit dem Smartphone aufzurufen. Neu war, dass der Baum ein Chorlied mit auf seinen neuen Lebensweg bekam. „Oh Fichtenbaum, oh Fichtenbaum, wie grün sind deine Nadeln …“ sangen alle Teilnehmer.

Ein Glück, trotz ungünstiger Prognosen bekamen die Zuschauer kein Wasser ab, nur reichlich Wind. Zögerlich wurden deshalb die bereitstehenden Tische und Bänke aufgesucht, dann aber wegen der leckeren Kuchen und deftigen Sachen doch gern genutzt. Interessante Gespräche und neue Bekanntschaften, das ist schon Tradition bei den Pflanzfesten. Diesmal kamen etwa 50 Leute, die meisten aus Birkenhain.

Zum „Tag des Baumes“ wird der „Baum des Jahres“ gepflanzt

Der  „Tag des Baumes“ wurde in Deutschland erstmals am 25. April 1952 begangen. Er sollte die hohe Bedeutung des Baumes symbolisieren. Damals
pflanzten Bundespräsident Theodor Heussund der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Waldim Bonner Hofgarteneinen Ahorn.

Hinweis: Baum des Jahres ist sowohl als Bild - (Logo), wie als Wortmarke patentrechtlich geschützt. Rechteinhaber ist der Förderverein der Baum des Jahres Stiftung, der Verein Baum des Jahres e.V.

Dass man nach der Pflanzung noch bei Getränken, Gegrilltem und Kuchen beisammen sitzen wird, ist schon Tradition. Eine schöne Tradition!

Nachfolgend alle bisher gepflanzten Bäume im Überblick.

Zum „Tag des Baumes“ wird der „Baum des Jahres“ gepflanzt (im Bild nach unten scrollen):

 

Ginkgo biloba – der Jahrtausendbaum wurde am 14. November gepflanzt

Der Herbst ist der ideale Zeitpunkt für das Pflanzen von Bäumen. Zur Pflanzung des Jahrtausendbaumes hatte das Freie BürgerBündnis geladen. Die Veranstalter freuten sich, trotz starken Windes nahezu 40 Leute aus Birkenhain, Großbeeren und Berlinbegrüßen zu können. Somit wurde dem Baum die Aufmerksamkeit zuteil, die ihm das Gremium „Kuratorium Baum des Jahres“ zugedacht hat. Ein Jahrtausendbaum, das ist schon eine besondere Sache. Für den stattlichen Baum wurde deshalb auch ein exponierter Standort außerhalb der Reihe gewählt.

Am „Tag des Baumes“ wurde der  „Baum des Jahres“ gepflanzt

Der  „Tag des Baumes“ wurde in Deutschland erstmals am 25. April 1952 begangen. Er sollte die hohe Bedeutung des Baumes symbolisieren. Damals pflanzten Bundespräsident Theodor Heussund der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Waldim Bonner Hofgarteneinen Ahorn.


Jetzt wurde am 25. April wieder ein Ahorn gepflanzt - ein Feldahorn am Radweg nach Birkenhain. Der Feldahorn ist „Baum des Jahres 2015“.Feldahorn ist der kleine Bruder von Bergahorn und Spitzahorn. Er steht in Berlin und Brandenburg auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.


Ca. 20 Leute aus Birkenhain und Großbeeren hatten sich eingefunden, um der Pflanzung des Baumes beizuwohnen. Die Nummer 27 der Baumreihe „Bäume der Jahre“ sollte gepflanzt werden. Nicht alle konnten mittun; moralische Unterstützung war es allemal. Herr Unterdörfer gab mit seinem Jagdhorn-Solo den Auftakt, dann war die Pflanzgrube schnell ausgehoben, der Baum gesetzt, Pfähle dazu, Kompost aufgefüllt, der Baum sicher befestigt und angegossen. Zum Schluss bekam der Baum eine Stele mit dem Namen des Sponsors und einer Tafel mit Kurzporträt des Baumes. Diese Stelen stehen inzwischen bei allen anderen gepflanzten Bäumen. Sie vervollständigen das Bild dieser liebevoll gepflanzten und gepflegten Allee. Alle Bäume sehen im Moment gesund und vital aus. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben.


Dass man nach der Pflanzung noch bei Getränken, Gegrilltem und Kuchen beisammen saß, ist schon Tradition. Eine schöne Tradition.

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